- 5-Elemente Ernährung
Grüner Tee wurde bereits im 6. Jahrhundert v. Chr von den Chinesen entdeckt und eingesetzt. Der wichtigste Inhaltsstoff des Tees ist das anregende Koffein. Eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Wirkungen des Grüntees werden den Catechinen zugeschrieben, diese sind allerdings auch die Stoffe, die dem Tee den bitteren Geschmack verleihen. Wichtig für den Geschmack eines Grüntees sind die in den Teeblättern enthaltenen Aminosäuren vor allem das Theanin. Den Gehalt an Aminosäuren kann man leicht über den Anbau beeinflussen, indem man die Teepflanzen im Frühjahr schon beschattet. Grüner Tee schmeckt deutlich herber als Schwarzer Tee, dies ist den Gerbstoffen in den Blätter zuzuschreiben, welche aber beruhigend auf nervösen Magen oder Darm wirken.
Der regelmäßige Konsum von grünem Tee zeigt viele gesundheitsfördernde und präventive Wirkungen, dies belegt eine Vielzahl von Studien. Grüner Tee kann bis zu 3-mal neu aufgegossen werden. Zu beachten gilt nur, dass die Wassertemperatur höher und die Ziehzeit kürzer sein sollte. Es gibt viele verschiedene Arten von Grünem Tee. Zu den bekanntesten und beliebtesten Arten gehören Sencha und Kukicha Tee. Obwohl sie beide in die gleiche Rubrik gesteckt werden, ist die Zubereitung sowie das Herstellungsverfahren sehr unterschiedlich. Sencha Tee besteht rein aus den Blätter der Pflanze, Kukicha Tee hingegen wird aus Blättern, Zweigen und Stielen in einem Röstverfahren hergestellt.
