- 5-Elemente Ernährung
Buchweizen ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse. Trotz der Bezeichnung Buchweizen handelt es sich aber hierbei nicht um Getreide. Der Samen ist essbar und ist vergleichbar mit Bucheckern. Ursprünglich stammt Buchweizen aus Asien, aber auch in Mitteleuropa kann man ihn an Wegen und Waldrändern vorfinden. Der Schwerpunkt des Anbaus von Buchweizen lag in Mitteleuropa im 17. und 18. Jahrhundert. Die Nüsschen reifen schnell innerhalb von zehn bis zwölf Wochen. Buchweizen ist stark witterungsempfindlich, weshalb der Ertrag mit weitaus mehr Unsicherheiten behaftet ist, als bei üblichen Getreiden.
Auf über 3500 Meter Höhe, in extremen klimatischen Verhältnissen, ernähren sich die TibeterInnen von Tsampa, das dank seiner schonenden Verarbeitung und ausgewogenen Zusammensetzung das wichtigste Nahrungsmittel Tibets ist. Es handelt sich dabei um Getreide (im Fall von Sonam's Tsampa Gerste), das zuerst sorgfältig geröstet und gemahlen wird und anschließend auf unterschiedliche Art mit Milch, Tee oder Joghurt zubereitet werden kann - gesüßt oder salzen, konsistent oder als dünner Brei. Tsampa kann auch gekocht werden (z.B. eine Art Polenta oder Suppe). Übrigens: Tsampa ist kein Mehl in herkömmlichem Sinn (auch wenn es so aussieht).
Der Name Hirse stammt aus dem Altgermanischen und bedeutet „Sättigung“. Hirse ist das älteste Getreide. Sie diente bereits vor 8000 Jahren dazu, ungesäuertes Fladenbrot herzustellen. In China wird Rispenhirse seit mindestens 4000 Jahren landwirtschaftlich genutzt. In China werden aus Hirse eine Reihe von Spirituosen gebrannt, die Baijiu genannt werden, der bekannteste chinesische Hirseschnaps ist Maotai. Hirse kann zudem auch als Kosmetikprodukt verwendet werden. Das enthaltene Silizium ist gut für unser Bindegewebe, viele Nährstoffe der Hirse dienen für Haare und Fingernägel und das viele Eisen der Hirse verwendet unser Körper für Sauerstoff und Blut.
Reis ist eines unserer Grundnahrungsmittel und wird als eines der wichtigsten Getreidearten bezeichnet. Zum größten Teil finden wir Reis in Feuchtgebieten der subtropischen und tropischen Klimazonen Asiens. Die Halme der Reis-Pflanze werden 50 bis 160 cm hoch. Eine Pflanze kann damit bis zu 3000 Früchte tragen. Die Reisfrucht enthält wenig Natrium, Kalzium oder Kalium. Asien – insbesondere China, Indien und andere Teile Südostasiens – ist das Hauptanbaugebiet für Reis. Mehr als 95 % des Ertrages wird dort erbracht.
